“Hilfe, Google bannte meine Webseite!”

“Hilfe, Google bannte meine Webseite! Meine Kunden könnten meine Firmenwebseite nicht mehr über Google finden!”, so ähnlich wird man in den nächsten Wochen und Monaten vermehrt Geschäftsführer und Marketing-Mitarbeiter klagen hören! Doch zurück zum Anfang, was ist passiert?

Das Google Mobil-Update im April

Mit 21. April 2015 rollt Google eines der einflussreichsten Updates in ihrer Firmengeschichte aus. Wie Google im firmeneigenen Blog ankündigt werden Webseiten, die nicht für Mobilgeräte angepasst sind – also kein “responsive Design” aufweisen, zukünftig in den Suchergebnissen deutlich schlechter gerankt. Da mittlerweile über 60% der Zugriffe auf Webseiten von Mobilgeräten kommen können, kann das darin resultieren, dass Kunden Ihre Webseite nicht mehr unter den ersten Suchergebnissen finden und somit zur Konkurrenz klicken.

Was ist “Responsive Design”?

Responsive Design bedeutet schlicht, dass Webseiten egal auf welchem Endgerät sie betrachtet werden, immer möglichst optimal für den Besucher anzeigt werden. Beispiel: www.strosch.at – egal, ob mit Smartphone, Tablet, Laptop oder Desktop-PC besucht, das Design passt sich automatisch an die entsprechende Bildschirmgröße an und gibt dem Besucher das optimale Leseerlebnis.

Responsive Webdesign

Wie wichtig ist Responsive Design?

  • 60% des gesamten Traffics auf Google kommt von Mobilgeräten. Ist Ihre Webseite nicht für Mobilgeräte optimiert, riskieren Sie in den Rankings rasant abzufallen.
  • 50% der Leute benutzen ihr Smartphone oder Tablet, um online einzukaufen oder nach Geschäften und Dienstleistungen in der Umgebung zu suchen.
  • 78% der Personen, die online nach einem Geschäft oder einer Dienstleistung in der Umgebung suchen, entscheiden sich für einen Kauf oder eine Buchung.

Weiters bedenken Sie, dass Webseiten, die auf Smartphones schwer zu lesen sind meist einfach weggeklickt werden und zur besser optimierten Konkurrenz gewechselt wird.

Wie mache ich meine Webseite “responsive”?

  • Inhalte umstrukturieren: anstatt die selbe Webseite 1:1 zu verkleinern, sollte man die einzelnen Elemente wie Navigation, Textbereich und Seitennavigation anders anordnen.
  • Kleinere Bilder für kleinere Bildschirme: damit ein Bild am großen Desktop-Bildschirm gut aussieht, muss es eine gute Auflösung haben. Am Smartphone kann das Bild jedoch viel kleiner sein und sieht trotzdem noch scharf aus.
  • Schriftgröße anpassen: Überprüft, ob jeder Text auch auf kleineren Bildschirmen gut zu lesen ist. Eventuell muss man auf Smartphones eine größere Schrift wählen.
  • Flash und zu viel Javascript vermeiden: Die meisten Mobilgeräte können kein Flash anzeigen, welches früher sehr gerne für Animationen und Intros benutzt wurde. Ebenso übermäßiger Javascript-Einsatz kann schwächere Mobilgeräte überfordern und endet in einer Ruckelorgie für den Benutzer.

Wie kann ich erkennen, ob meine Webseite responsive ist?

Am einfachsten geht dies, wenn man mit einem Smartphone auf Google nach der eigenen Webseite sucht. Wir haben dies als Beispiel hier einmal mit Strosch gemacht:

Google: für Mobilgeräte optimiert

Wie man am Bild erkennen kann, zeigt Google hier extra an, dass die Webseite “für Mobilgeräte” optimiert ist. Steht das nicht dabei, so besteht dringend Handlungsbedarf!

Hilfe, meine Webseite ist nicht responsive, was kann ich tun?

Am besten kontaktieren Sie uns via unserem Kontaktformular und schreiben Ihre Webseitenadresse mit rein. Dann können unsere Techniker Ihre Webseite genau analysieren und wir melden uns mit Handlungsempfehlungen sowie einem Angebot zur Umsetzung bei Ihnen umgehend!

 

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