Die Geheimnisse guter UX Designer

blog-jobsOb Webseite, App oder Software, als Designer versucht man sich immer in die zukünftigen Benutzer hineinzuversetzen, um die relevanten Dinge hervorzuheben, das Produkt übersichtlich zu gestalten und einen klaren Workflow zu schaffen. Wir bei Strosch arbeiten eng mit den Kunden und zukünftigen Benutzern zusammen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Doch was macht gutes UX Design (*User Experience, also das Nutzererlebnis) eigentlich aus? Und wo ist der Unterschied zwischen gutem Design und gutem UX Design?

TheHipperElement fasst es in einem hervorragenden Guide mit 5 Punkte zusammen:

  • Psychologie
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Design
  • Werbetext
  • Analyse

1. Psychologie

Man darf nicht vom eigenen Wissen und von sich selbst ausgehen. Man muss sich fragen:

Was ist die Motivation des Benutzers?

Was möchte der Benutzer mit dem Produkt tun?

Was wird der Benutzer mit dem Produkt häufig tun?

 

2. Benutzerfreundlichkeit

Nicht zu überladen, trotzdem ansehnlich. Aber das Wichtigste ist:

Kann man die für den Benutzer nötigen Schritte reduzieren?

Sind die Inhalte leicht zu finden?

Wenn man mit dem Produkt nicht vertraut ist, findet man sich trotzdem zurecht?

 

3. Design

Bei UX Design geht es vorrangig darum wie etwas funktionioniert, Ästhetik ist sekundär. Wie kann man trotzdem beides verbinden?

Kommuniziert das Design die Idee dahinter?

Repräsentiert das Design die Marke und das Produkt?

Helfen Farbwahl, Schriftart und Formen dem Benutzer sich besser zurecht zu finden?

 

4. Werbetext

Natürlich will man sich entsprechend vermarkten, doch schadet zu viel Marketingtext dem Benutzer?

Was ist der Kern meiner Aussage?

Kann man den Text um unwichtigere Passagen kürzen?

Repräsentiert die Schriftgrößen die Wichtigkeiten?

 

5. Analyse

Annahmen sind gut, Überprüfen ist besser:

Verwende ich Analysetools, um das Benutzerverhalten zu testen?

Warum verhalten sich die Benutzer so?

Überprüfe ich meine Änderungen verlässlich?

 

Um ein gutes UX Design mit ansprechendem Design, kräftigen Texten und all der gewünschten Funktionalität in einem Produkt unterzubringen benötigt es Übung und Analysen, um die eigenen Annahmen und Änderungen zu überprüfen.

Welche Möglichkeiten es zur Analyse des Benutzerverhaltens gibt und wie man sie richtig einsetzt kommt im nächsten Artikel! Mich würde jedoch interessieren, wie ihr beim Entwicklungsprozess vorgeht und auf welche Dinge ihr besonders achtet. Nutzt die Kommenare, um auch Anderen einen Einblick zu geben! (*Stefan Strohmer)

 

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