3 Power-Tips um dein UX Design zu testen

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Im letzten Artikel “Die Geheimnisse guter UX Designer” ging es darum, welche Aspekte man beim Produktdesign beachten muss um ein für den Enduser einfach zu bedienendes, logisches und praktisches Endresultat zu bekommen. Als Designer geht man von Annahmen über den Benutzer aus wie dieser das Produkt bedienen wird. Man möchte jedoch diese Annahmen überprüfen und verschiedene Designs mit richtigen Benutzern testen, um sicher zu gehen, dass die getroffenen Annahmen auch den Tatsachen entsprechen. Doch wie überprüfe ich wie mein Design beim Benutzer ankommt? Was macht mein Benutzer mit dem Produkt? Findet er sich zurecht, wo wird am meisten hingeschaut und dauern manche Schritte eventuell zu lange? All das kann und sollte man überprüfen. Diesmal geht es darum wie man das mit einfachsten Mitteln bewerkstelligen kann!

Die 3 wichtigsten Punkte des letzten Artikels waren:

  • Weniger ist mehr! Kann man die nötigen Aktionen des Benutzers reduzieren?
  • Groß oder klein? Sind die wichtigsten Inhalte leicht zu finden und stimmt Schriftgröße mit Wichtigkeit überein?
  • Testen, testen, testen! Annahmen sind gut, Tests sind besser!

Alle 15 Tips gibt es unter Die Geheimnisse guter UX Designer zum Nachlesen. Doch wie überprüfe ich nun das Benutzerverhalten bei meinem Produkt? Dazu gibt es u.a. 3 gängige Methoden:

  1. Testpersonen/-gruppen einladen
  2. Feedbackanfragen und Umfragen
  3. Analyse- und Trackingtools verwenden

1. Testpersonen/-gruppen einladen

Möchte man persönlichen Kontakt mit den Benutzern haben oder ausführliches Feedback bekommen, so bietet es sich an ein paar Testpersonen oder unterschiedliche Testgruppen einzuladen und diese mit dem Produkt zu konfrontieren. Dazu ist es erforderlich, dass die Personen am besten das Produkt zuvor noch nie gesehen haben und deren demographischen Eigenschaften ungefähr denen der Endnutzern entsprechen. Dabei kann man viel persönliches Feedback bekommen und direkt Fragen stellen. Dafür ist es sehr aufwändig.

2. Feedbackanfragen und Umfragen

Feedback

Hat man schon bestehende Benutzer oder Kunden kann man diese mit Plugins auf einer Webseite (z.B. 9 Web Apps for Gathering Customer Feedback) oder per E-Mail nach Feedback befragen oder Sie zu selbst erstellen Umfragen leiten. Man läuft nur Gefahr ein verzerrtes Bild zu bekommen, da meistens nur besonders begeisterte oder unglückliche Benutzer ihr Feedback kundtun.

3. Analyse- und Trackingtools verwenden

Heatmap

Die einfachste und beste Möglichkeit, um viele Benutzer gleichzeitig zu analysieren und unverzerrte Informationen zu bekommen bieten Analyse- und Trackingtools. Online-Tools wie z.B. ClickTale ermöglichen es das Surfverhalten von Benutzern aufzuzeichnen. Auch wir bei Strosch benutzen ClickTale sehr gerne. Es gibt sogar einen kostenlosen zeitlich unbegrenzten Starter-Tarif! Man sieht wo geklickt wird, wo gescrollt wird, wie weit gescrollt wird, wo die Maus häufig hinbewegt wird und wie lange für Formularfelder benötigt wird. All diese Informationen können dazu genutzt werden um das UX Design einer Webseite zu optimieren. Sind meine Call-to-Action Buttons auffällig genug? Haben meine Überschriften die richtige Schriftgröße und sind meine Kontaktformulare zügig auszufüllen?

All diese Methoden kombiniert, ermöglichen es ein für den Benutzer perfekt zu bedienendes Produkt zu erstellen.

Mich würde interessieren, wie ihr eure UX Designs optimiert und testet, hinterlasst eure Tips in den Kommentaren!

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